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Tapage nocturne

Länge:
94 min.
Herstellungsjahr:
1979
Land:
Frankreich
Regie:
Darsteller/Mitwirkende:
Dominique Laffin
Marie-Hélène Breillat
Bertrand Bonvoisin
Joe Dallesandro
Dominique Basquin
Daniel Langlet
Bruno Devoldère
Bruno Grimaldi
Georges Mansart
Pascal Tristant
Maud Rayer
Hubert Drac
Annie Charrier
Gérard Lanvin
Madeleine Gelati
Norma Giulicchi
Anouk Grinberg
Produktionsfirma:
Axe Films / French Productions
Berlinale Sektion:
Special
Berlinale Kategorie:
Spielfilm

Die Filmemacherin Solange hat eine kleine Tochter und einen Ehemann, mit dem sie von Zeit zu Zeit ins Bett geht. Aber das reicht weder für ein Leben noch für einen Film. Solange will mehr: Sie hat eine Affäre mit dem bisexuellen Schauspieler Jim. Aber Jim ist nicht der einzige, manchmal braucht sie zwei oder drei Affären in nur einer einzigen Nacht. Auf solch einer sexuellen Odyssee begegnet sie Bruno, der ihren Verführungskünsten zu widerstehen scheint und dessen kleine Demütigungen ihre höchste Leidenschaft entfachen. Ihre Treffen verlaufen nach strengen Regeln. Das Rollenspiel verlangt, dass Liebe weder verbal erwähnt noch als Gefühl aufkommen darf. Auf diese Weise können Solange und Bruno, der ebenfalls Regisseur ist, einen Traum leben: Nacht für Nacht begegnen sie sich wie beim allerersten Mal. Auf der Suche nach den Grenzen ihres Begehrens macht Solange die Erfahrung sexueller und emotionaler Abhängigkeit. TAPAGE NOCTURNE basiert wie schon Breillats Erstling, UNE VRAIE JEUNE FILLE (1976), auf ihrem eigenen Roman.

BIOGRAFIE Cathérine Breillat

Catherine Breillat ist eine in Paris lebende Filmemacherin und Autorin, die berühmt wurde für ihre ausgesprochen persönlichen Filme über Sexualität, Geschlechterprobleme und Geschwisterrivalität. Breillat wurde beschuldigt, ein "porno auteuriste" zu sein. Sie erlaubte einen unvoreingenommenen Blick auf die Sexualität und erweiterte die Sprache der Mainstream-Filme. Sie ist auch eine Bestsellerautorin und schrieb ihren ersten Roman, L'Homme Facile, im Alter von 17 Jahren. Breillat spielte in Bernardo Bertoluccis El último tango en Paris (1972) und schrieb das Drehbuch für Maurice Pialats Film Der Bulle von Paris (1985). Seit ihrem ersten eigenen Film Une vraie jeune fille (1976), der 23 Jahre nach dem Dreh veröffentlicht wurde, hat sich Breillat kritisch und auf innovative Weise mit den Wahrnehmungen befasst, die der weiblichen Sexualität, verwandten Familien- und Altersproblemen auferlegt wurden.

FILMOGRAFIE Cathérine Breillat (Auswahl)

2002 Sex Is Comedy  2001 Mi hermana virgen  1996 Eine perfekte Liebe  1992 La nuit de l'océan  1979 Tapage nocturne 

Cathérine Breillat IMDb
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