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La ley del deseo

Länge:
100 min.
Herstellungsjahr:
1986
Land:
Spanien
Regie:
Darsteller/Mitwirkende:
Eusebio Poncela
Carmen Maura
Antonio Banderas
Miguel Molina
Fernando Guillén
Manuela Velasco
Nacho Martinez
Produktionsfirma:
El Deseo Film S.A.; Larenfilm
Berlinale Sektion:
Panorama
Berlinale Kategorie:
Spielfilm
Teddy Award:
Best Feature Film

Pablo und Tina sind Brüder. Noch als sie Jungen waren, haben sich ihre Eltern voneinander getrennt. Eigentlich heißt Tina Tino, aber als er zu seinem Vater zog, hatte er geschlechtliche Beziehungen zu ihm, wechselte sein Geschlecht und wurde die Frau seines Vaters. Einige Jahre später verläßt sie ihr Vater, und Tina fühlt sich nicht weiter von Männern angezogen ... sie haßt sie fortan.
Pablo schreibt Drehbücher und macht Filme. Er ist verliebt in Juan, einen bezaubernden Jungen, der Pablos Liebe erwidert. Anders als seine Schwester leidet Pablo keineswegs; er versucht, alles durch seine Kreativität zu überwinden. […] Juan geht in den Ferien zurück in seine Heimatstadt […]
Pablo lernt Antonio kennen, einen Jungen aus dem Süden Andalusiens, der so ganz anders ist als Juan. Schon nach den ersten Stunden wird er Pablos leidenschaftlicher Liebhaber. […] Auch Antonio geht in die Ferien; als er sich von Pablo verabschiedet, bittet er ihn, ihm unter dem Namen eines Mädchens zu schreiben, damit die Eltern keinen Verdacht schöpfen.
Zu dieser Zeit ist Pablo vollauf mit seinem neuen Drehbuch beschäftigt, dessen weibliche Hauptfigur stark von seiner Schwester inspiriert ist. Als er Antonio schreibt, verwendet ihren Namen: Laura P.

Pedro Almodóvar wurde 1987 mit dem allerersten TEDDY AWARD für den besten Spielfilm ausgezeichnet.

BIOGRAFIE Pedro Almodóvar

Der international bekannteste spanische Filmemacher seit Luis Buñuel in einer kleinen Stadt (Calzada de Calatrava) in der verarmten spanischen Region La Mancha geboren wurde. Er kam 1968 nach Madrid und überlebte durch den Verkauf von gebrauchten Gegenständen auf dem Flohmarkt El Rastro. Almodóvar konnte das Filmemachen nicht studieren, weil er kein Geld hatte, um es sich zu leisten. Außerdem wurden die Filmschulen Anfang der 70er Jahre von der Regierung Francos geschlossen. Stattdessen fand er einen Job bei der spanischen Telefongesellschaft und sparte sein Gehalt, um sich eine Super-8-Kamera zu kaufen. Von 1972 bis 1978 widmete er sich mit Hilfe seiner Freunde dem Kurzfilmemachen. Die "Premieren" dieser frühen Filme waren in der schnell wachsenden Welt der spanischen Gegenkultur berühmt. In wenigen Jahren wurde Almodóvar ein Star der "La Movida", der popkulturellen Bewegung des Madrid der späten 70er Jahre. Sein erster Spielfilm, Pepi, Luci, Bom und der Rest der Bande (1980), wurde auf 16 mm gedreht und auf 35 mm aufgeblasen und der Öffentlichkeit vorgestellt. 1987 gründete er mit seinem Bruder Agustín Almodóvar eine eigene Produktionsfirma: El Deseo, S. A. Das "Almodóvar-Phänomen" hat die ganze Welt erreicht und seine Filme in vielen Ländern sehr populär gemacht.

FILMOGRAFIE Pedro Almodóvar (Auswahl)

2020 The Human Voice  2019 Leid und Herrlichkeit  2016 Julieta  2013 Fliegende Liebende  2011 Die Haut, in der ich wohne  2009 Zerrissene Umarmungen  2006 Volver - Zurückkehren  2004 La Mala Educación - Schlechte Erziehung  2002 Sprich mit ihr  1999 Alles über meine Mutter  1997 Live Flesh - Mit Haut und Haar (as Pedro Almodovar)  1995 Mein blühendes Geheimnis  1993 Kika  1991 Die Waffen einer Frau  1989 Feßle mich!  1988 Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs  1986 La ley del deseo  1986 Matador  1984 Womit habe ich das verdient? (as Pedro Almodovar)  1983 Das Kloster zum heiligen Wahnsinn (as Pedro Almodovar)  1982 Labyrinth der Leidenschaften  1980 Pepi, Luci, Bom und der Rest der Bande 

Interview (eng.)
IMDb - Pedro Almodovar
IMDb - La ley del deseo
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