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Les Temps Qui Changent
- Länge:
- 98 min.
- Herstellungsjahr:
- 2004
- Land:
- Frankreich
- Regie:
- Darsteller/Mitwirkende:
- Catherine Deneuve
Gérard Depardieu
Gilbert Melki
Malik Zidi
Lubna Azabal
Tanya Lopert
Jabir Elomri
Nabila Baraka
Nadem Rachati - Produktionsfirma:
- Gemini Films
- Berlinale Sektion:
- Wettbewerb
- Berlinale Kategorie:
- Spielfilm
Aus Europa kommend, trifft Antoine in Tanger ein, wo er die Errichtung eines audiovisuellen Zentrums überwachen soll. Seine Aufgabe ist es, den Fortgang der Arbeiten zu beschleunigen. Doch insgeheim hofft er, hier Cécile wiederzufinden. Seit mehr als dreißig Jahren hat er nicht aufgehört, sie in stiller Besessenheit zu lieben. Cécile hat Antoine vergessen. Sie ist nach Nordafrika ausgewandert und durch die Prüfungen der ehelichen Routine mit Nathan gegangen. Der ist ein marokkanisch-jüdischer Arzt und jünger als sie. Gemeinsam haben sie einen Sohn, Samy. Er lebt in Paris und besucht sie in den Ferien. Die Geschichte spielt gegen Ende des Sommers. Samy trifft im Haus seiner Eltern ein. Mit ihm kommen seine Lebensgefährtin Nadia und ihr Kind, dessen Vater unbekannt ist. Samy und Nadia sind ein keusches Paar. Sie wappnen und beschützen sich, um ihre Leidenschaften ausleben zu können –allen Widrigkeiten zum Trotz. Nadia muss lernen, sich von Aicha loszulösen, ihrer Zwillingsschwester, und dies um den Preis eines heftigen Kampfes mit ihren inneren Dämonen. Samy muss lernen, seine Zuneigung für Bilal und seine zärtlichen Gefühle für Nadia miteinander in Einklang zu bringen. In dieser kleinen Ferienwelt erlebt Cécile keinen Ausgleich, sondern Rastlosigkeit und Selbstzweifel. Was ihr nahe zu sein schien, wird ihr nun fremd. Einsam, reich und unbehelligt von den Stürmen des Lebens, bringt Antoine, der Widergänger, seine Liebesforderung vor, sein heiles, unverrückbares Ideal. Ist er, eingeschlossen in seinen sanften Wahnsinn, unverletzlich? Was hat es mit all dem auf sich? Es ist nur ein Traum, entgegnet ihm Cécile, die Realistin. Aber wer weiß, vielleicht wird dieser Traum - ganz ohne ihr Wissen - Wirklichkeit.
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BIOGRAFIE André Téchiné
Geboren 1943 in Valence d’Agen, Frankreich. 1964 bis 1967 Redakteur der Filmzeitschrift „Cahiers du Cinéma“. Regieassistent bei Jacques Rivette, erste Inszenierungen an Pariser Theatern. Seit Anfang der Siebzigerjahre Drehbuchautor und Regisseur. Zu seinen größten Erfolgen zählen MA SAISON PRÉFERÉE (MEINE LIEBSTE JAHRESZEIT) sowie das vielfach ausgezeichnete Drama LES ROSEAUX SAUVAGES (WILDE HERZEN). Im Wettbewerb der Berlinale war er zuletzt 2007 mit LES TÉMOINS (DIE ZEUGEN) vertreten.
FILMOGRAFIE André Téchiné (Auswahl)
2019 L'adieu à la nuit
2017 Nos années folles
2016 Quand on a 17 ans
2014 Quand on a 17 ans
2013 Tous les Garçons et les Filles de leur Age
2012 L'homme qu'on avait trop
2011 Impardonnables
2009 La fille du RER
2006 Les Témoins
2004 Les Temps Qui Changent
2003 Les Égarés
2001 Loin
1998 Alice et Martin
1994 Les Voleurs
1994 Les Roseaux Sauvages
1993 Ma Saison Préférée
1991 J'embrasse pas
1987 Les Innocents
1986 Le Lieu du Crime
1985 Rendez-vous
1983 La Matiouette
1981 Hotel des Amériques
1979 Les Coeurs Bronte
1976 Barocco
1975 Souvenir d'en France
1969 Paulina s'en va
Changing Times @IMDb
André Téchiné @IMDb
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