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The Living End: Remixed and Remastered

Länge:
85 min.
Herstellungsjahr:
1992/2008
Land:
USA
Regie:
Darsteller/Mitwirkende:
Mike Dytri
Craig Gilmore
Mark Finch
Mary Woronov
Johanna Went
Darcy Marta
Scot Goetz
Bretton Vail
Nicole Dillenberg
Stephan Holman
Magie Song
Peter Lanigan
Jon Gerrans
Jack Kofman
Christopher Mabli
Michael Now
Michael Haynes
Peter Grame
Paul Bartel
Produktionsfirma:
Strand Releasing/ Desperate Pictures
Berlinale Sektion:
Panorama
Berlinale Kategorie:
Spielfilm

Mit seinem schwulen Roadmovie THE LIVING END (das schon 1992 im Berli­nale-Panorama lief) hat Gregg Araki einen Klassiker des „Queer New Wave Cinema“ geschaffen – und zugleich ein bis heute gültiges Dokument der Post-Punk-Ära.
Schon das erste Bild – „Fuck The World“, auf eine Mauer voller Graffiti ge­sprüht – beschreibt ziemlich treffend die Verfassung der beiden Protago­nis­ten Jon und Luke, zweier HIV-positiver Männer. Luke ist sexy und lässt sich treiben; Jon, ein desorientierter Schriftsteller, hat gerade erst erfahren, dass er virus-positiv ist. Beide sitzen in Los Angeles fest. Die Stadt scheint kalt und feindlich, voll von Serienkillern, die es auf Lesben abgesehen haben, von ver­drehten Gestalten, hysterischen Gattenmördern und gemeingefähr­li­chen Schwulenhassern.
Jon und Luke treffen zufällig aufeinander und beginnen ein stürmisches Lie­bes­verhältnis. Als Luke unbeabsichtigt einen Polizisten tötet, müssen bei­de fliehen. In San Francisco schlägt ihnen ein angeblicher Freund die Tür vor der Nase zu. Ohne Richtung und Ziel begeben sie sich auf eine Odyssee, die geprägt ist von sexuellen Exzessen und sie durch eine sterile, existenzielle Leere führt, die sich Amerika nennt.

(Gregg Arakis Film liegt nun in einer restaurierten Fassung vor: Für die Wie­deraufführung wurde die originale 16-mm-Kopie gereinigt und digitalisiert, anschließend wurde THE LIVING END neu farbbestimmt und neu abgemischt.)

BIOGRAFIE Gregg Araki

Gregg Araki wurde am 17. Dezember 1959 in Los Angeles, Kalifornien, USA geboren. Er ist Autor und Regisseur, bekannt für Mysterious Skin (2004), White Bird in a Blizzard (2014) und Kaboom (2010).

FILMOGRAFIE Gregg Araki (Auswahl)

2015 Here Now  2014 White Bird in a Blizzard  2004 Mysterious Skin   1995 The Doom Generation   1992/2008 The Living End: Remixed and Remastered 

Gregg Araki IMDb
Trailer

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