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Umsonst gelebt - Walter Schwarze
- Länge:
- 18 min.
- Herstellungsjahr:
- 2004
- Land:
- Deutschland
- Regie:
- Darsteller/Mitwirkende:
- Walter Schwarze
- Produktionsfirma:
- Rosa von Praunheim Film
- Berlinale Sektion:
- Panorama
- Berlinale Kategorie:
- Kurzfilm
Der Film gehört zu meiner Serie über schwule Zeitzeugen, die die Nazizeit überlebt haben. Walter Schwarze traf ich als über 80-jährigen Mann. Vor meiner Kamera berichtete er zum ersten Mal über seine fünfjährige Haft als Homosexueller im KZ Sachsenhausen. Erst mit über 50 traf er in seiner Heimatstadt Leipzig seinen späteren Freund Ali, dem er bis zu seinem Tod verbunden war. Trotzdem sagte er mir, er habe umsonst gelebt, denn er hätte nicht das Glück gehabt, wie jetzt jüngere Schwule in Freiheit aufzuwachsen. Walter Schwarze starb am 10. Mai 1998 an Krebs.
Rosa von Praunheim
Walter Schwarze wird ebenfalls in Praunheims TOTE SCHWULE - LEBENDE LESBEN porträtiert.
BIOGRAFIE Rosa von Praunheim
Geboren 1942 in Riga. Er studierte an der Werkkunstschule Offenbach am Main sowie an der Hochschule der Künste Berlin. 1967 realisierte von Praunheim erste Kurzfilme. Sein Durchbruch gelang ihm 1971 mit dem Dokumentarfilm Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt.
FILMOGRAFIE Rosa von Praunheim (Auswahl)
2017 Überleben in Neukölln
2016 Welcome All Sexes: 30 Jahre Teddy Awards
2015 Härte
2013 Mario Wirz
2011 Mondo Lux - Die Bilderwelten des Werner Schroeter
2011 Die Jungs vom Bahnhof Zoo
2011 König des Comics
2010 New York Memories
2007 Tote Schwule – lebende Lesben
2004 Umsonst gelebt - Walter Schwarze
2004 Männer Helden und schwule Nazis
1990 Positiv
1989 Schweigen = Tod
1971 Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt
@IMDb Rosa von Praunheim
Rosa von Praunheim Website
