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New York Memories

Länge:
89 min.
Herstellungsjahr:
2010
Land:
Deutschland
Regie:
Darsteller/Mitwirkende:
Claudia Steinberg
Anna Steegmann
Lucie Pohl
Marie Pohl
Michael Bloomberg
Eva Love
Judith Malina
Barbara Epler
Klaus Pohl
Roman Pitio
Jeff Preiss
Isaac Preiss
Rebecca Quaytman
Oliver Sechting
Produktionsfirma:
Rosa von Praunheim Filmproduktion
Berlinale Sektion:
Panorama
Berlinale Kategorie:
Dokumentarfilm

Vor 20 Jahren präsentierte das Panorama Rosa von Praunheims ÜBERLEBEN IN NEW YORK. Im Mittelpunkt des Dokumentarfilms standen Claudia, Anna und Uli, die Anfang der 80er Jahre nach New York kamen und versuchten, in einer Stadt Fuß zu fassen, in der das Leben noch weit schwieriger war als heute. 20 Jahre später besuchte Rosa von Praunheim seine Protagonistinnen erneut.
Rosa von Praunheim: „20 Jahre nach meinem erfolgreichsten Kinofilm ÜBERLEBEN IN NEW YORK suche ich nach meinen alten Hauptdarstellern Anna und Claudia und bin überrascht, was aus ihnen geworden ist. Ich mache mich auf meine persönliche Spurensuche in New York, suche Bilder aus meinen alten Filmen, von den wilden 70ern mit Sexparties, wilden Demos und exzentrischen Warhol-Superstars.
Ich erinnere mich an die tragischen 80er Jahre und den wütenden Kampf gegen Aids, an dem viele meiner Freunde starben. In den hoffnungsvollen 90er Jahren filmte ich den Aufschrei von Transsexuellen, die sich nicht mehr damit abfinden wollten, ermordet und vergewaltigt zu werden. Gleichzeitig säuberte der Bürgermeister Giuliani die Stadt New York. Sexclubs wurden zugemacht. Künstler und Obdachlose wurden vertrieben. Manhattan wurde reich und ein Stück langweilig. Nach über zehn Jahren kehre ich im Frühjahr 2009 mit der Kamera zurück und will wissen, was aus meiner Lieblingsstadt geworden ist, in der ich einst die glücklichsten Stunden meines Lebens hatte.“

BIOGRAFIE Rosa von Praunheim


Geboren 1942 in Riga. Er studierte an der Werkkunstschule Offenbach am Main sowie an der Hochschule der Künste Berlin. 1967 realisierte von Praunheim erste Kurzfilme. Sein Durchbruch gelang ihm 1971 mit dem Dokumentarfilm Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt.

FILMOGRAFIE Rosa von Praunheim (Auswahl)

2017 Überleben in Neukölln  2016 Welcome All Sexes: 30 Jahre Teddy Awards   2015 Härte  2013 Mario Wirz  2011 Mondo Lux - Die Bilderwelten des Werner Schroeter  2011 Die Jungs vom Bahnhof Zoo  2011 König des Comics  2010 New York Memories  2007 Tote Schwule – lebende Lesben  2004 Umsonst gelebt - Walter Schwarze  2004 Männer Helden und schwule Nazis  1990 Positiv  1989 Schweigen = Tod  1971 Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt 

Film Wikipedia
Film IMDb
Rosa von Praunheim@IMDb
Videotrailer auf Youtube

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