Filme A bis Z
Welt am Draht [restaurierte Fassung]
- Länge:
- 185 min.
- Herstellungsjahr:
- 1973
- Land:
- Bundesrepublik Deutschland
- Regie:
- Darsteller/Mitwirkende:
- Klaus Löwitsch
Mascha Rabben
Adrian Hoven
Ivan Desny
Barbara Valentin
Karl-Heinz Vosgerau
Günter Lamprecht
Margit Carstensen
Wolfgang Schenck
Joachim Hansen
Rudolf Lenz
Kurt Raab
Karl Scheydt
Rainer Hauer
Ulli Lommel
Heinz Meier
Peter Chatel
Ingrid Caven
Eddie Constantine
Gottfried John
Elma Karlowa
Bruce Low
Walter Sedlmayr
El Hedi Ben Salem
Lilo Pempeit (aka: Liselotte Eder)
Christine Kaufmann
Rainer Langhans
Karsten Peters
Katrin Schaake
Christiane Maybach
Rudolf Waldemar Brem
Ernst Küsters
Peter Moland
Doris Mattes
Solange Pradel
Maryse Dellannoy
Werner Schroeter
Magdalena Montezuma
Corinna Brocher
Peter Gauhe
Dora Karras-Frank
Yvon Wak - Produktionsfirma:
- WDR
- Berlinale Sektion:
- Special
- Berlinale Kategorie:
- Spielfilm
In einer nicht näher bestimmten Zeit haben Wissenschaftler am Institut für Kybernetik einen Computer entwickelt, der eine Welt simulieren kann, die der realen vollkommen entspricht. Diese virtuelle Realität wird von so genannten Identitätseinheiten bewohnt, welche dieselben Eigenschaften wie Menschen besitzen. Fred Stiller, der zum Leiter des Projektes aufsteigt, erfährt von einem Mitarbeiter, Günther Lause, dass sein Vorgänger kurz vor seinem Tod eine ungeheure Entdeckung machte. Als Stiller nachzuforschen beginnt, verschwindet Lause. Niemand im Institut will ihn gekannt haben.
Das wichtigste Projekt im Institut für Kybernetik und Zukunftsforschung ist Simulacron 1 – ein elektronisches Monstrum, das die herkömmliche Computertechnologie auf eine neue Stufe heben soll. Simulacron kann gesellschaftliche, ökonomische und politische Vorgänge der Zukunft derart exakt voraussagen, als fänden sie hier und heute statt, als seien sie Wirklichkeit. Damit ist Simulacron zumindest für zwei Parteien interessant: für diejenigen, denen an einer Verbesserung der zukünftigen Lebensverhältnisse gelegen ist – und für diejenigen, die sich einen Informationsvorteil gegenüber etwaigen Konkurrenten versprechen. Initiator und Leiter des Forschungsprojekts ist Professor Vollmer. Er stirbt unter rätselhaften Umständen – man einigt sich schnell auf Selbstmord, hat er doch kurz vor seinem Tode Zeichen einer eigenartigen geistigen Verwirrung an den Tag gelegt. Siskins, der allmächtige Chef des Instituts, macht Dr. Stiller zu seinem Nachfolger. Aber bald registrieren die Kollegen auch an Stiller merkwürdige Symptome. Stiller versucht, seine Probleme über der Arbeit an Simulacron zu vergessen. Simulacron ist für ihn nicht einfach eine leblose Maschine, sondern wird immer mehr zu einer Art Miniaturwelt, und obwohl Stiller natürlich weiß, dass die sogenannten Identitätseinheiten in Simulacron nichts anderes sind als das Ergebnis von komplizierten elektronischen Vorgängen, erscheinen sie ihm manchmal wie wirkliche Menschen. Ist Stiller schizophren? Das glauben viele – bis eines Tages Stiller bei einer routinemäßigen Transferierung seines Bewusstseins in die Schaltkreise von Simulacron dort einen alten Bekannten wiederzusehen glaubt.
BIOGRAFIE Rainer Werner Fassbinder
Geboren 1945 in Bad Wörishofen. Bedeutendster und international gefeierter Regisseur des Neuen Deutschen Films, 1969 Berlinale-Teilnahme mit dem Spielfilmdebüt Liebe ist kälter als der Tod. Fassbinder war auch als Produzent von Filmen und Theaterstücken, als Autor und Darsteller in eigenen und den Werken anderer tätig. 1978/79 begann er eine Trilogie, bei der Frauen im Zentrum deutscher Alltagsgeschichten stehen: Die Ehe der Maria Braun, Lola und Die Sehnsucht der Veronika Voss. Fassbinder starb 1982 in München, in nur 14 Jahren drehte er 44 Filme.
FILMOGRAFIE Rainer Werner Fassbinder (Auswahl)
2015 Fassbinder - lieben ohne zu fordern
1978/79 Die Ehe der Maria Braun
1974 1 Berlin Harlem
1973 Welt am Draht [restaurierte Fassung]
Rainer Werner Fassbinder IMDb
Trailer
