Filme A bis Z
Die Wiese der Sachen
- Länge:
- 88 min.
- Herstellungsjahr:
- 1987
- Land:
- Deutschland
- Regie:
- Darsteller/Mitwirkende:
- Peter Blegvad
Andreas Coerper
Käthe Kruse
Wolfgang Müller
Petra Nettelbeck
Hilka Nordhausen
Eckhard Rhode
Nikolaus Utermöhlen
Reinhard Wilhelmi
Klaus Dufke
John Erdman
Hannes Hatje
Claus-Wilhelm Klinker
Holger Wobker
Bernd Skupin
Bernd Broaderup
Marko Lakobrija
Jürgen Behrendt
Sheila McLaughlin
Lynne Tillman
Marcia Bronstein
André Lützen
Kay Borowietz
Peter Ott
Olaf Munir Abdel-Al
Silke Grossmann
Cynthia Beatt
Christoph Derschau
Ueli Etter
David Marc - Produktionsfirma:
- Pym Films
- Berlinale Sektion:
- Panorama
- Berlinale Kategorie:
- Dokumentarfilm
- Teddy Award:
- Best Documentary/ Essay Film
Jedes Jahrzehnt hat seinen eigenen Zugang zum Himmel.
Clonetown, 1974 bis 1979, die Chronik eines Abschieds. Charon, ein abgesprungener Terrorist, sitzt am Ufer zur Vergessenheit und kommentiert die bevorstehende Vermoderung eines entführten Autohändlers. In seiner Erinnerung ziehen seine zweiten und dritten Ichs herauf, der megalomanische Künstler und der perverse Teppichhändler. Die ehedem achtlos mißhandelten Dinge rächen sich in seinem Kopf.
In der Fernsehsendung 'Tausend Häuser' werden Bauwerke auf die Gehirne ihrer Architekten zurückprojiziert. In den Bäuchen längst gestrandeter Schiffe haben Matrosen immer noch Sex. Dem allwissenden Erzähler ist das Publikum weggestorben. Er liegt auf seinem Hotelbett in Vancouver, ißt Opium und ruft sich alle Räume, in denen er jemals hauste, ins Gedächtnis zurück. Jedes Jahrzehnt hat seinen eigenen Zugang zum Himmel.
(Infotext zum VHS Video, Filmgalerie 451)
BIOGRAFIE Heinz Emigholz
Heinz Emigholz wurde1948 in Achim bei Bremen geboren. Seit 1973 ist er als freischaffender Filmemacher, bildender Künstler, Kameramann, Autor, Publizist und Produzent tätig.1974 begann er mit der enzyklopädischen Zeichenserie Die Basis des Make-Up, der 2007/08 im Berliner Museum Hamburger Bahnhof eine große Einzelausstellung gewidmet war. 1978 gründete er die Produktionsfirma Pym Films. 1984 war der Auftakt der Filmserie „Photographie und jenseits". Von 1993 bis 2013 hatte er den Lehrstuhl für Experimentelle Filmgestaltungan der Universität der Künste Berlin inne. Er ist Mitbegründer des dortigen Instituts für zeitbasierte Medien und des Studiengangs Kunst und Medien. Seit 2012 ist er Mitglied in der Sektion Bildende Kunst der Akademie der Künste in Berlin.
FILMOGRAFIE Heinz Emigholz (Auswahl)
2020 Die Letzte Stadt
2017 Streetscapes
1987 Die Wiese der Sachen
1983 The Basis of Make-Up I
1982 Normalsatz
